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Pfarrbrief und mehr ...

 

Von den Anfängen bis zur Auflösung der Schule 1752 bis 1973

Schule in Damflos 1942
Bild: Schule in Damflos 1942

Aus Eintragungen im Kirchenbuch von 1752 kann geschlossen werden dass bereits in dieser Zeit ein Schulbetrieb in Damflos abgehalten wurde.
Das erste katholische Schulhaus wurde nach 1831 durch ein königliches Gnadengeschenk möglich. Wo es sich befand konnte jedoch nicht ermittelt werden.

Das zweite Schulhaus das sich gegenüber des heutigen Dorfplatzes befand wurde 1874 ebenfalls durch ein königliches Gnadengeschenk möglich.

Am 7. Juli 1913 genehmigte die Gemeinde einen Schulhausneubau neben dem alten Schulgebäude (ebenfalls gegenüber dem heutigen Dorfplatz - Hauptstrasse 40).
Es war der bis dahin dritte Schulhausneubau in dem bis 1929 die Damfloser Schüler unterrichtet wurden.

1928 begann die Gemeinde mit einem weiteren Schulhausbau in dem der Schulbetrieb im Dezember 1929 aufgenommen wurde. Das alte Schulhaus wurde versteigert.
Auf Grund der hohen Schülerzahl (127) lehrten drei Lehrkräfte an der Volksschule Damflos.

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Unterricht erheblich beeinträchtigt und wurde am 3. September 1944 sogar eingestellt.

Im Schuljahr 1945/46 besuchten 93 Kinder die Volksschule Damflos welche sich bis in die 60er Jahre auf über 100 Schüler steigerte.
Seit dem 20. August 1962 unterrichteten daher wieder drei Lehrkräfte an der Schule.
Erstes bis zweites Schuljahr (Lehrerin)
Drittes Schuljahr Knaben und Mädchen und viertes bis achtes Schuljahr Mädchen (Lehrerin)
Viertes bis achtes Schuljahr Knaben (Lehrer)

1965 wurde eine Schulreform beschlossen. Es war vorgesehen, für die Dörfer Hermeskeil, Neuhütten, Züsch, Damflos, Abtei, Höfchen, Gusenburg und Grimburg eine Mittelpunktschule mit den fünften bis neunten (zehnten) Klassen in Hermeskeil einzurichten. Die Maßnahme sollte bis 1970 verwirklicht sein.

Seit dem Schuljahr 1971/72 wurden nur noch die erste bis vierte Klasse in der Volksschule in Damflos unterrichtet.

Am 21. Juni 1973 feierte man Abschied von der Schule Damflos.
Damit schloß die Damfloser Volksschule endgültig ihre Pforten
.

Die letzte Eintragung in der Schulchronik lautet:
"Nach fast 20 Jahren ist man nicht nur Lehrer, vielmehr noch als Mensch und Nachbar mit seinem Dorf verwachsen. Ich habe mir 1971 hier ein Haus gebaut und hoffe, in Damflos das letzte Drittel meines Lebens verbringen zu können. Damit ist alles gesagt, was mein Verhältnis zum Dorf betrifft.

P. Fusenig, OLehrer"

Baugebiet Großer Röder

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