5 Jahre Amerika und zurück (Teil 2)
Heute setzen wir unser Interview mit Sandra und Andy fort.
Beim letzten Mal haben uns die Beiden von ihren ersten Eindrücken in den USA erzählt und davon, dass ihre Tochter Elisa in Amerika zur Welt gekommen ist.
Heute berichten sie uns von ihrem Alltag in Cincinnati und die Freude auf eine Rückkehr in die alte Heimat. Hören wir weiter rein!
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Wo genau in Amerika habt ihr euch denn niedergelassen?
Sandra: Wir haben in Fairfield, in einer Vorstadt von Cincinnati (Ohio), gelebt. Fairfield ist eine Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern und ist ganz typisch amerikanisch, genauso wie man es immer im Fernsehen sieht. Andy hatte von seiner Wohnung zur Arbeit nur ungefähr 5 Minuten, quasi über die Straße. Die Infrastruktur in Fairfield war super, in jeder Richtung, im Umkreis von 10 Minuten, waren riesige Einkaufszentren, Krankenhäuser und Ärzte. Und das Tollste: man kann dort 24 Stunden am Tag einkaufen. Das war sehr bequem. Die Freizeitmöglichkeiten in so einem Großstadtgebiet sind auch unbegrenzt, also haben wir beispielsweise Square-Dance getanzt und Volleyball usw. gespielt.
Ihr ward in Fairfield insgesamt 5 Jahre. In dieser Zeit habt ihr neue Freunde kennen gelernt und euch so richtig eingelebt. Es hat sich alles automatisiert. Irgendwann aber kommt die Zeit wenn der Arbeitsvertrag ausläuft. Also der Zeitpunkt an dem man sich entscheidet, ob der Vertrag verlängert werden soll oder ob man Abschied nehmen muss. Ihr habt euch für das Letztere entschieden. Wie schwer war das?
Sandra: Wir sind mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge aufgebrochen. In den 5 Jahren hat man viele Freunde kennen gelernt, aber man freut sich auch auf die Freunde in der alten Heimat.
Andy: Hier in Deutschland fühlt man sich doch wohler weil man alles noch besser kennt.
Sandra: Hier haben wir die Familie die immer um einen herum ist. Damflos ist überschaubarer, hier kennt man Jeden. Man geht durchs Dorf, spricht mit Jedem, geht zur Kirmes und kommt bei einem Bier mit Freunden und Bekannten zusammen. Es ist schon toll.
Im Herbst letzten Jahres ist dann eure Entscheidung gefallen, wieder nach Deutschland zu gehen. In der langen Zeit habt ihr doch sicherlich euren Hausstand vergrößert. Das alles mußte doch auch noch in die „Koffer“ passen. Wie habt ihr das geleistet?
Sandra: Da hast du Recht. Geplant war zunächst ein Aufenthalt von 2 Jahren. In dieser Zeit haben wir immer versucht uns so provisorisch wie möglich einzurichten. Dann wurde doch mehr daraus. Aus der „Bananenkiste“ wurde dann doch eine ordentliche Wohnungseinrichtung. Am Ende mussten wir dann mit einem riesen Container umziehen.
Was war denn so das Größte was ihr mitbringen musstet?
Andy: Ja, das war unser Auto das auch in den Container musste.
Unsere Homepage ist Weltweit zu sehen und zu hören. Ihr könnt die Gelegenheit nutzen um euren zurückgeblieben Freunden Grüße zu senden.
Sandra: This was an interview of Andy and Sandra. We´ve been living in America for the last five years and we´ve actually returned to Damflos, Germany, in December of last year. There is a group here in Damflos that meets on a regular basis. They conduct interviews and they would like to make this newsletter a little more international, so you will be able to hear some more stuff in the future.
Andy and I also want to send some big hugs and greetings over the big sea! I would like to say hello to the Panera girls. That´s a group I´ve been having very nice lunches with every Friday. And then of course the volleyball people, especially Elisa´s Nana Kara, and the other players, Sherri, Hendrik and all of Elisa´s American Auties.
Andy: I would like to say hello to my German and American co-workers, and of course to the whole Bilstein team! And also some greetings to our neighbors!
Sandra: Hi there, we hope you are all doing great!
DEUTSCH:
Sandra: Andy und ich wurden hier über unseren fünfjährigen Aufenthalt in Amerika interviewt. Letzten Dezember sind wir zurück nach Damflos gezogen, wo es eine Gruppe gibt, die sich regelmäßig trifft und Berichte über verschiedenste Leute verfasst. Also in Zukunft wird dieser Newsletter international und man wird mehrere solcher Beiträge hören können.
Andy und ich möchten auch gerne noch ein paar Grüße über den großen Teich zu unseren Freunden senden. Da gibt es die Panera-Mädels, mit denen ich mich einmal wöchentlich zu lustigen und unterhaltsamen Mittagspausen getroffen habe. Und natürlich unsere Volleyball-Partner, vor allem Elisas `Ersatz-Oma` Kara, Sherri, Hendrik, und Elisas Amerikanische ´Tanten`.
Andy: Ein großes ´Hallo´ auch an meine deutschen und amerikanischen Kollegen und natürlich an das gesamte Bilstein-Team! Und viele Grüße an unsere Nachbarn!
Sandra: Hallo Ihr da drüben, wir hoffen, dass es Euch gut geht!
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Ja. Amerika sollte man einmal erlebt haben.
Aber es scheint wohl auch schön zu sein, wieder in die alte Heimat zurückzukehren.
Vielen Dank Sandra und Andy, dass ihr den Lesern und Hörern unserer Website Eure Erfahrungen in Amerika so erfrischend geschildert habt.