Ein Prosit auf die offizielle Freigabe des schnellen Internets für Damflos, Neuhütten (incl. Muhl) und Züsch.
In einer kleinen Feierstunde wurde die schnelle Datenverbindung in das weltweite Netz offiziell freigegeben. Zunächst hieß der Ortsbürgermeister der Gemeinde Damflos, Joachim Wellenberg, den Bürgermeister und die Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hermeskeil, die Amtskollegen aus Neuhütten und Züsch sowie Vertreter der deutschen Telekom und Mitglieder der Gemeinderäte willkommen.
Bürgermeister Hülpes ging in seiner Rede noch einmal auf die Notwendigkeit des schnellen Internets für eine relativ strukturschwache Region Hochwald ein und betonte insbesondere, dass Handwerk und Gewerbe sich in der heutigen Zeit bei Neuansiedelungen nur in Regionen mit kompletter Infrastruktur niederlassen können. Dazu gehört in zunehmendem Maße das schnelle Internet. Gegen die weißen Internetflecken in der Region werde er sich weiter stark machen, so Hülpes.
Zunächst aber war die Erkenntnis, dass die Glasfaserleitung zum ehemaligen Bunker Erwin nicht mehr genutzt wird. Diese Tatsache und das Mitwirken des Telekom-Mitarbeiters Bernd Schmitt war die Voraussetzung für eine kostengünstige Lösung.
Durch ein Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz und die Beteiligung der Verbandsgemeinde Hermeskeil konnten die Baukosten für die Gemeinden auf einen kleinen vierstelligen Betrag reduziert werden, so dass Damflos, Neuhütten und Züsch die gesamte Summe von 64.534 Euro nicht schultern mussten, denn dies wäre das k.o. Kriterium für das Projekt "schnelles Internet" gewesen.
Gerd Schäfer von der deutschen Telekom freute sich, … dass wir mit den Gemeinden eine gemeinsame Lösung gefunden haben, um in den 3 Orten das schnelle Internet anbieten zu können ... Damit sind die Ampeln auf Zukunft gestellt. Die Telekom hat seit der Einführung der DSL-Technik im deutschen Festnetz vor elf Jahren mehr als zehn Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. „Jede Stunde wächst so das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer“.
Das schnelle Internet wird nicht automatisch auf die schnellste Bandbreite umgestellt. Lesen sie hierzu den Beitrag „Mit Hochgeschwindigkeit …“ weiter unten.