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Geschichte des Vereins

Im Jahre 2008 feiert der Verein sein 100 jähriges Vereinsbestehen.
Ohne zuviel zu verraten würde man auf neudeutsch sagen: Es steht uns ein großes Event bevor. 

Der Gesang, ein Freudenspender in der damals schlechten Zeit, hat die Gemeinsamkeit gefördert und die Bürger zusammengeschweißt.  Das mag Anlass gewesen sein, dass eine Schar sangesfreudiger Männer in Damflos am 26. Januar des Jahres 1908 einen Gesang-Verein gründeten.
Der Vorsitzende war damals Philipp Düpre.
Die Wirren des 1. Weltkrieges zwangen den Verein seine Tätigkeiten in der Zeit von 1914 bis 1918 ruhen zu lassen.
In den 20-er Jahren erblühte das Vereinsleben neu. Das gesangliche Niveau steigerte sich um an Ehrensingen sowie an Wertungs- und Leistungssingen mit Erfolg teilnehmen zu können.
Die 30-er Jahre, geprägt von Arbeitslosigkeit und der Not Arbeit im Ruhrgebiet oder im Saarland zu suchen brachten dem Verein sehr schwere Zeiten.
Im 2. Weltkrieg ruhte das Vereins- und Sängerleben vollständig.
Danach wurde der Verein durch Friedrich Kaub als Vorsitzenden und Remigius Manderscheid als Dirigent wieder zum Leben erweckt.

Ab dem Jahre 1951 leitete Max Düpre mit Erfolg die Geschicke des Vereins. So bleiben die von Ihm ins Leben gerufenen Seniorentage den Bürgern von Damflos unvergessen und werden aus gleichem Grund bis heute immer am 3. Adventssonntag begangen.

Mit 50 aktiven Sängern feierte der Verein in den 60-er Jahren seine Blütezeit. 1970 beerbte Albert Andres Peter Fusenig als Dirigent. Der damals sehr junge Vollblutmusiker  forderte den Verein weiter und nahm mit ihm an Wertungssingen teil. Leider fehlten am Ende einige Punkte um den Titel „Meisterchor“ tragen zu dürfen. Mann war stolz auf diese Leistungen.

Unvergesslich bleiben die Sommerfeste, die in und an der durch die Damfloser Vereine gebauten Waldhütte, stattfanden.

1975 übernahm Paul Sens den Verein als Vorsitzender.  Mit 36 Vereinen feierte man 1979 den 70. Geburtstag des Vereins. Bis zur Einweihung des Bürgerhauses im Jahre 1984 fanden größere Veranstaltungen in den Räumen der damaligen Volksschule Hermeskeil statt.

Adolf Jost was es, der ab 1984 die Geschicke des Vereins lenkte. Aus gesundheitlichen Gründen gab er dieses Ehrenamt im Jahre 1994 an Matthias Bauer ab.

Das Dirigat übernahm im Jahre 1997 nach über 27 jähriger Verantwortung Oliver Bölsterling von Albert Andres. Albert Andres wurde vereinsintern der Titel „Ehrendirigent“ und auf Kreisebene die silberne Ehrennadel mit Urkunde verliehen.

Seit dem Jahre 2005 zeichnete Heiner Pink und ab 2007 Peter Sens als Vorsitzender für den Verein verantwortlich. Bis  1998  war das „Gasthaus zur Post“ die Wiege des Vereins. Aus Altergründen gaben Hertha und Josef (Peter Jupp) ihre Gaststätte auf.  Auf Beschluss des Chores ist die Gaststätte Schu mit seiner liebenswerten Wirtin „Burgel“ seitdem das Vereinslokal.

Im Mai 2008 feierte der Verein an 3 Tagen sein 100 jähriges Jubiläum. Vereine aus Nah und Fern kamen zum gratulieren. Landrat Günther Schartz übernahm die Schirmherrschaft.

Nach über 16 Jahren übergab Oliver Bölsterling am 31. Oktober 2010 den Taktstock an Martin Thömmes, den jüngsten Chorleiter der Vereinsgeschichte. Noch in diesem Jahr etablierte sich unter dem Dach des MGV ein Projektchor, der in den Folgejahren mehrere Konzerte gestaltete.

Nach einem Jahr Vakanz des Vorsitzes  übernahm Matthias Bauer 2012 wieder die Vereinsführung. Im Oktober 2013 schloss unser Vereinslokal und damit die letzte Gaststätte in Damflos. Seitdem probt der Verein im Bürgerhaus. 

Das letzte Chorprojekt endete im April 2015 mit einen Frühlingsfest. Es war so erfolgreich, das man sich anschließend entschloss zukünftig immer mit beiden Formationen zu singen. So besteht der MGV  "Frohsinn" seit 16. Juni 2015 aus einen Männerchor und dem gemischten Chor. 

 

 

Baugebiet Großer Röder

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