In den Anfängen der Entwicklung von Damflos konnte man sicherlich noch nicht von Betrieben oder Gewerbetreibenden im heutigen Sinne sprechen.
Vielmehr war die Hauptbeschäftigung und der Hauptverdienst die Hütten- und Waldarbeit.
Zur Verbesserung der meist bescheidenen Einkommenssituation beschäftigte man sich häufig mit der Herstellung selbstgeschnitzter kleinerer Holzwaren in Heimarbeit wie Löffel, Wasserbollen, Kartoffelstößern oder Klammern.
In Damflos fand man bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts einige Drechsler wobei sich die Holzbearbeitung auf einfache Holzgegenstände des täglichen Gebrauchs beschränkte. Künstlerische Holzarbeiten wurden in Damflos nicht gefertigt.
Als Aufkäufer der Drechslerarbeiten betätigten sich meist Hausierer aus dem Dorf, welche die Gegenstände in der näheren Umgebung, an der Mosel, in der Eifel, der Pfalz und im Saarland verkauften.
In den 30er Jahren als die wirtschaftliche Not auf dem Hochwald allmählich zu Ende ging und man wieder Arbeit im Saarland, Ruhrgebiet und in Bauprojekten wie dem Autobahn- oder Westwallbau fand, war auch das Ende der Heimarbeiter und Drechsler gekommen.
Einer der bedeutendsten Betriebe in Damflos war die Bauunternehmung Max Düpre welche 1935 mit der Herstellung von Holzkohle und einem Steinbruchbetrieb zur Herstellung von Mauersteinen und Packlage für den Straßenbau begann.
Die Firma Max Düpre GmbH wird heute bereits in der dritten Generation erfolgreich weitergeführt und hat ihren Sitz in Hermeskeil.
Von 1950 bis 1969 existierte im Norden des Ortes ein Sägewerk das in seiner Blütezeit ca. 20 Arbeiter beschäftigte.
In Damflos gab es einige Lebensmittelgeschäfte, eine Metzgerei und einen Schneiderbetrieb, von denen heute jedoch keines mehr besteht.
Von den ehemals vier Gaststätten bestehen noch heute das Landgasthaus "Haus Christa" und das Gasthaus Schu.