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Der Name des Baches wurde auf den Ort übertragen. Damflos war Teil der Herrschaft Züsch und lag an das kurtrierische Amt Grimburg und dem kurfürstlichen Bistumswald Eigenland der Hunolsteiner an.

Damflos verdankt seine Entstehung den sich 1720 in den Wäldern von Züsch in Waldhüttendörfern ansiedelnden Köhlern und Holzfällern.
1743 erscheint Dammfluß erstmals im kath. Kirchenbuch von Züsch und ist 1744 zwei Territorialkarten der Herrschaft Züsch als Baraquen auf Dambfluß am Nauschloß und als Dammfloß verzeichnet.
Südlich von Dammfloß entstand etwa gleichzeitig das Waldhüttendorf Welschlonkich durch die Zuwanderung von fünf wallonischen Familien. Dieses ging durch die Umsiedlung der Bewohner nach Züsch ein.

Älter als Dammfloß ist eine im Bistumswald an der Grenze zur Herrschaft Züsch 1600 vom Trierer Erzbischof genehmigte Glashütte, die 1619 zu einer Eisenhütte mit Schmelze und Hammer umgewandelt wurde und während des Dreißigjährigen Krieges unterging. Daran erinnerte eine 1976 abgerissene Mühle.

1740 umfasste Damflos etwa 40 Hütten, 1783 wurden 62 Familien gezählt. Wirtschaftliche und soziale Not kennzeichneten das Leben. Dies zeigen auch die deutlichen Schwankungen der Einwohnerzahlen in den Jahren 1790 (204 Einwohner) bis 1890 (411 Einwohner) an.
Es gab viele Auswanderungen und Abwanderungen.

Der stärkste Wirtschaftszweig war die traditionelle Waldarbeit im Jahr 1856 mit 39 Waldarbeitern, 38 Tagelöhnern, 28 Drechsler, 17 Hausierer und sieben Bürstenmachern. Die Landwirtschaft wurde von nur elf Bauern betrieben. Die große Zahl der Drechsler weist auf eine weit entwickelte Holzindustrie hin. Später gewann die Arbeit in den saarländischen Berg- und Hüttenwerken die größte Bedeutung.

Damflos wurde erst nach 1794, also in französischer Zeit, eine eigene Gemeinde und aus der Züscher Gemeinde ausgegliedert und dem Kanton Hermeskeil zugeordnet.

Baugebiet Großer Röder

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