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Unsere Geschichte spielt zu Beginn des letzten Jahrhunderts als viele Damfloser als Bergleute im Saarland ihr Geld verdienten. 
Die Männer fuhren meistens schon sonntags mit der Eisenbahn zu ihrer Arbeitsstätte "in die Grube" und blieben dort die ganze Woche über. Die Unterbringung während der Woche war in bergwerkseigenen Schlafhäusern und erst am Wochenende kamen sie wieder zu ihrer Familie nach Hause. 

... und an dieser Stelle beginnt unsere kleine Geschichte.

Die Tagesanlage der Grube Itzenplitz (Schiffweiler-Heiligenwald) aus dem Jahr 1886.
Links Schacht I. Im Vordergrund das Holzlager mit Holzstempeln zum damals üblichen Stollenausbau
Quelle: Unser Blättsche · Ausgabe 62 · März 2010
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  • Die Fraa, von der äich lo vazeele, haat ä Mann, dä Bärischmann war.

    Als Bärischmann hare domols vill Lait ihr täglich Brot vadient.

    Die Männa ware zu däa Zäit jo oft än ganz Woch foat enn da Gruv, on em Schlofhous, on senn dann eascht am Wocheänn häm komm.

    On se sollt en off dä Zuuch abholle komme. 
    So haren set ousgemach.

    Nä, nä. Wat wa do loss off dem Bahnhof.  
    Ä Getruwwels, dia klaaft et nett. 
    Di Fraa haat sich umgegukt. 
    Nä, so vill Lait on Ziesch off änem Houwe!
    Wie sollt se lo ihre Mann fenne. 
    Do sieht se ä Schaffner und freeht dä: 
    "Ess dat lo dä Zuuch wo use Vadda demet kemmt?"

    De Bahna lacht on seet: "Liev Fraa, lo komme so vill Vaddarä".

    [offgeschrief vom Margret B.-Adams]
    [vorgelääs vom Stefan P.]

  • Die Frau, von der ich hier erzähle, hatte einen Mann, der Bergmann war.

    Als Bergmann hatten damals viele Leute ihr tägliches Brot verdienten.

    Die Männer waren zu der Zeit ja oft eine ganze Woche auf der Arbeit und im Schlafhaus und sind dann erst wieder am Wochenende heim gekommen.

    Sie sollte ihn am Zug abholen. 
    So hatten sie es abgemacht.

    Nein, nein, was war hier los auf dem Bahnhof. Ein Trubel, kaum zu glauben. Unsere Frau schaute sich um. 
    Nein, so viele Leute und Züge. Wie sollte sie da ihren Mann finden. 
    Da sieht sie einen Schaffner und fragt ihn: “Ist das hier der Zug, mit dem unser Vater kommt?“

    Der Schaffner lachte und sagte: „Liebe Frau, hier kommen so viele Väter“.

Historischer Hintergrund

Ein Schlafhaus war eine im Saarrevier verbreitete bauliche Unterkunft, die Bergleuten während der Arbeitswoche als Schlafstätte diente. Schlafhäuser wurden von den preußischen Staatsgruben zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts in der Nähe der Förderanlagen errichtet, um ihre Attraktivität für die aus den weit entfernten Dörfern des dünn besiedelten Umlands kommenden Arbeitskräfte zu erhöhen.

Quelle: Auszug aus Wikipedia

Schlafhäuser - ungeliebt aber nützlich

Baugebiet Großer Röder

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